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Nach brutaler Prügel-Attacke: Jetzt wird den „Gucci-Gang“-Teenies der Prozess gemacht

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Immer wieder sorgt in Wuppertal eine Bande Jugendlicher durch Straftaten für Aufsehen.

Foto:

Getty Images/iStockphoto (Symbolbild)

Wuppertal

Sie sind als „Gucci-Gang“ bekanntgeworden. Schon seit einiger Zeit fällt eine Gruppe Jugendlicher in Wuppertal durch zahlreiche Straftaten auf. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Wuppertal Anklage gegen zwei 14 Jahre alte Bandenmitglieder erhoben.

Die beiden besagten Teenager hatten im Mai in Wuppertal-Heckinghausen einen 70-Jährigen angegriffen und lebensgefährlich verletzt (hier alles zum Angriff auf einen Senioren in Wuppertal nachlesen). Erst das Eingreifen eines aufmerksamen Zeugen beendete die brutale Attacke. Über den Fall soll nun das Jugendschöffengericht am Amtsgericht Wuppertal entscheiden.

Beide „Gucci-Gang“-Mitglieder waren der Polizei bekannt

Über beide 14-Jährige finden sich gleich mehrere Einträge im Polizeiregister. Bei einem seien es etwa 60, bei dem anderen sogar mehr als 160.

Dieser sei auch bereits zu einer Jugendstrafe von acht Monaten verurteilt worden. Bis zum Strafantritt sei er auf freien Fuß gewesen – elf Tage nach dem Urteil soll er den Rentner angegriffen haben.

Mittlerweile sitzt er wieder in Untersuchungshaft. Der andere Teenager ist aktuell in einer geschlossenen Einrichtung für Jugendliche untergebracht. 

Stadt Wuppertal kennt „Gucci-Gang“ schon seit mehr als einem halben Jahr

Die Bande, deren Größe nicht genau zu beziffern ist (die Zahlen variieren zwischen 15 und 50 Kindern) soll Stadt und Polizei schon länger bekannt sein. So gab die Stadt Wuppertal im Juni bekannt, dass sie die „Gucci-Gang“ schon seit einem halben Jahr kenne. Das gehe auch aus einer Stellungnahme der Verwaltung hervor, berichtet „Radio Wuppertal“.

So habe das Jugendamt schon mehrfach eingegriffen, den Familien Hilfe angeboten und auch Kinder ich Tageseinrichtungen oder Heimen untergebracht. Der Knackpunkt: Die Eltern ignorieren das Problem teilweise – oder bestreiten es sogar.

Stadt, Polizei und Schulen arbeiten zwar zusammen, eine Lösung des Problems gestaltet sich aber als schwierig.

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