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Beim Sex mit meinem Freund weiß ich oft nicht, wie ich mein Becken bewegen soll

Hallo liebe Beatrice,

meine Frage klingt vielleicht etwas dämlich, aber vielleicht gibt es ja Mädchen, denen es so ähnlich geht wie mir, also frag ich einfach mal.

Also beim Verkehr mit meinem Freund (21) weiß ich oft nicht, wie ich mein Becken bewegen soll.

Ich komm irgendwie oft aus dem Takt.

Manchmal wird er ja auch schneller und dann komm ich nicht hinterher, oder manchmal hört er auf und ich fühl mich dann ganz unsicher, was ich machen soll.

Allgemein: Soll ich zusehen, dass ich mich mit ihm bewege, oder entgegengesetzt? Oder soll ich mich gar nicht bewegen? Oder soll ich ihm sagen, dass er sich nicht bewegen soll?

Bitte gib mir einen Tipp.

Liebe Grüße

Bernadette (19)


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Liebe Bernadette,

manchmal bewegt man sich entgegengesetzt, manchmal zusammen, und manchmal gar nicht (das heißt, dann hältst du still und genießt die Bewegungen deines Süßen, oder umgekehrt). Mir scheint, du überlässt ihm die Regie und versuchst angespannt, dich an seine Bewegungen anzupassen. Das ist aber nicht so gut, weil das Angespannte dazu führt, dass du nicht in einen „Flow“ mit ihm kommst, wo ihr euch ganz automatisch aufeinander abstimmt und in einen gemeinsamen Rhythmus kommt. Den solltest du selbst fast noch mehr bestimmen als er, und zwar je nachdem, was dich am meisten erregt oder was sich am angenehmsten anfühlt (denn die jungen Männer haben´s mit der Erregung leichter als die jungen Frauen). Du kannst auch durchaus die Hüften deines Liebsten packen und ihn so führen, dass es für dich noch besser wird, denn dein Schatz kann ja nicht wissen, wie´s für dich optimal ist.

Der Vorteil der entgegengesetzten Bewegung ist, dass sie ein Maximum an Reibung bringt. Der Nachteil ist, dass dann manchmal der Penis rausrutscht, also muss man das mit viel Gefühl machen, und das stellt sich erst im Lauf der Zeit ein. Es macht nichts, wenn der Rhythmus oft nicht hinhaut, denn wie die meisten anderen Fertigkeiten muss man Sex auch erlernen.

Auf Nummer Sicher gehst du, wenn du deine Hüften kaum bewegst, ihn aber mit den Händen (oder auch mit Worten) ein wenig dirigierst. Und wenn es sich selbst dann noch nicht besonders toll anfühlt, veranlasst du einen Stellungswechsel. (Anregungen zu Stellungen findest du zum Beispiel in meinem Buch „Sex für Faule und Gestresste“.)

 

Herzlichst

Beatrice Poschenrieder